Wildarten

Flugwild/Paviane

Perlhühner

In unserem Jagdrevier ist ein großer Perlhuhnbesatz ganzjährig vorhanden. Die Jagd mit der Flinte auf die Hühner ist eine Herausforderung. Da diese wachsam und schnell auf den Ständern sind und bei Gefahr auffliegen, um das Weite zu suchen.

Sandhühner – Frankoline

Die Sandhühner sind kleiner als die Perlhühner und es gibt verschiedene Unterarten. Die Bejagung ist identisch wie die Perlhuhnjagd.

Paviane

Die Pavianherde die von Zeit zu Zeit unsere Farm heimsucht, kann bejagt werden. Es ist schwierig, da die Affen vorsichtig, menschenscheu und unstetig sind.

Der Schakal

Der Schabrackenschakal ist einer der namibischen Savannen Wildhunde. Dieser gehört zu den kleineren Gattungen und sein Name verdankt er der dunklen Zeichnung auf seinem Rücken, die einer Sattelschabracke ähnelt. Der Schakal bedient sich gerne an den Tierbeständen der Farmer. Die Begegnung bei Pirsch oder Ansitz ist nicht ausgeschlossen und führt oftmals zum Jagderfolg.

Das Steinböckchen

Diese gehören zu den Zwergantilopen und haben eine durchschnittliche Schulterhöhe von 52 cm und wiegen etwa 11 kg. Die Böcke haben kurze spitze Hörner wobei die Ricke kein Geweih hat. Sie sind Teil der little 5. Die Bejagung ist vergleichbar mit der Rehwildjagd.

Der Kronenduiker alias „Duiker“

Der Duiker übersetzt heißt „tauchen“, da sich die Antilope bei der Flucht abwärts tauchende Sprünge macht. Dieser hat eine Schulterhöhe von in etwa 50 cm und wiegt durchschnittlich 20 kg. Der Bock hat zwei kurze spitze Hörner, die dazwischen einen kleinen Haarschopf haben, der nach oben steht. Dies nennt man Krone, daher der Name Kronenduiker. Die Bejagung ist vergleichbar mit dem deutschen Rehwild.

Warzenschwein

Unsere ebene Savanne ist für die Schweine ein optimaler Lebensraum. Durch die steinarme Bodenbeschaffenheit werden die Waffen bei der Nahrungsaufnahme geschont. Nach der Dürreperiode 2019 hat sich die Warzenschweinpopulation sehr gut erholt und wir haben jetzt einen starken Keilerbestand, der nachhaltig bejagt wird. Beim Ansprechen ist ein Keiler an den vier Warzen am Kopf sicher zu erkennen, da hingegen Bachen nur zwei Warzen haben. Ein starker Warzenschweinkeiler kann bis zu 80 kg auf die Waage bringen. Je nach Jahreszeit und Situation ist der Jagderfolg bei der Pirsch sowie beim Ansitz gleichermaßen erfolgreich.

Der Springbock

Springböcke sind überwiegend im Süden Namibias verbreitet, allerdings sind diese auch im nördlichen Teil anzutreffen – vorausgesetzt das Habitat bietet weite freie Flächen. Beide Geschlechter haben Hörner, wobei die der Böcke wesentlich stärker sind. Ein reifer Bock kann bis zu 48 kg schwer werden. Die Jagd auf Springböcke kann relativ anspruchsvoll sein, da oftmals die Schussentfernung auf der freien Fläche weiter ist. Eine erfolgreiche Jagd setzt meist eine Pirsch voraus.

Impala

Die Impala bevorzugen Buschlandschaft. Auch hier sind nur die Böcke Hornträger. Die Tiere erreichen eine Körperhöhe von 80 bis 90 cm und können bis zu 64 kg wiegen. Ein starker Bock hat seinen Harem um sich, den er verteidigt. Diese Böcke sollten nicht bejagt werden, da dies die Genetik der Population sichert. Zu bejagen sind die älteren Böcke, die meist in Bachelorherden leben. Diese besteht nur aus zu jungen oder alten männlichen Tieren. Die Bejagung erfolgt durch Pirsch oder Ansitzjagd.

Oryx oder Gemsbok genannt

Der Gemsbok kann eine lange Zeit ohne Wasser auskommen und ist perfekt an das trockene Wüstenklima angepasst. Um nicht zu überhitzen hat der Oryx ein Aderngeflecht an der Halsschlagader, das wie ein Wärmetauscher funktioniert. Dazu kommt, dass die Antilope das Blut, bevor es ins Gehirn läuft, durch die Nase abkühlt. Ein ausgewachsener Oryxbulle hat eine Schulterhöhe von bis zu 1,30 m und ein Lebendgewicht je nach Jahreszeit zwischen 200 – 260 kg. Beide Geschlechter sind Hornträger, allerdings hat der Bulle kürzere und dickere Waffen als die Kuh. Auf unserer Farmen haben wir einen großen Oryxbestand. Auch der Gemsbok wird im Ansitz, wie auch auf der Prisch erlegt.

Kuhantilope alias Hartebeest

Das rote Hartebeest hat eine Schulterhöhe von bis zu 140 cm und erreicht ein Gewicht von ca. 180 kg. Beide Geschlechter tragen Hörner. Die Waffenstruktur der Bullen ist dicker und breiter als bei den Kühen. Die Kuhantilopen fühlen sich wohl auf freien Flächen und ihr Rückzugsort ist der Dickbusch. Wir haben in den letzten Jahren konsequent entbuscht und haben dadurch wieder große Freiflächen gewonnen. Die Hartebeester haben sich wieder angesiedelt und mittlerweile haben wir wieder mehrere Herden umherziehen. Die Bejagung ist oftmals anspruchsvoll wenn man auf den Freiflächen pirscht. Zum einen gibt es dort kaum Deckung und zum anderen muss man weit schießen. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit im Ansitz zu jagen, der Erfolg ist jedoch bei der Pirsch höher.

Kudu „Grey Ghost“ oder afrikanischer Hirsch

Der Kudu ist die zweitgrößte Antilope in Afrika und kann eine Schulterhöhe von knapp 1,6 m haben und bis zu 350 kg schwer werden. Durch Tollwut ist 2016 ein Großteil der Population verendet. Glücklicherweise ist zu beobachten, dass sich der Bestand wieder sehr gut erholt hat. Kudus haben ein enormes Sprungvermögen und können daher ohne Probleme 3 Meter Höhe überwinden. Die Bullen sind normalerweise in Bachelorgruppen anzutreffen und nur während der Brunft im April/Mai bei den Kühen. Die Antilope ist sehr wachsam und wird meist bei der Pirsch erlegt, wobei man auch Ansitzen kann. Den besten Jagderfolg hat man während der Brunft, da die Bullen unvorsichtiger sind.

Eland

Der Eland ist die größte Antilope Afrikas. Ein Bulle kann bis zu 1,80 m Stockmaß erreichen und bis zu einer Tonne wiegen. Die eng gedrehten Waffen sind bei den Bullen kürzer und dicker als bei den Kühen und haben viele Stirnhaare. Außerdem haben die Tiere eine ausgeprägte Kehlwamme. Die Bullen laufen oftmals bei den Herden mit. Ihr Habitat ist der Dickbusch sowie offene Flächen. Erkennungsmerkmal ohne die Tiere zu sehen sind die Klicklaute beim Laufen.

Wasserbock

Der Ellipsen-Wasserbock ist eine kräftige Antilope und bringt bis zu 280 kg auf die Waage und wird bis 1,3 m hoch. Seinen Namen verdankt er dem weißen Ring am Schwanzansatz. Nur die Bullen sind Hornträger und haben weit geschwungene grob gerillte nach vorne gedrehte Hörner. Sein natürliches Habitat sind Dauergewässer. Man findet sie auch in Wälder und auch in den Savannen, jedoch kehren sie immer wieder ans Wasser zurück. Die Kühe sind heller als die Bullen. Ein weiteres Indiz für einen Bullen ist der massive Hals. Je älter der Wasserbock ist, desto dunkler wird er.

Weißschwanz-Gnu oder White Wildebeest

Das Weißschwanzgnu ist ursprünglich in Südafrika beheimatet. Ende es 19. Jahrhunderts waren die Bestände sehr zurückgegangen. Durch den Einsatz der Farmer konnte dieser sich wieder erholen. Das Tier ist ca. 1,14 m hoch und ist deutlich kleiner als das Blue Wildebeest. Bullen können bis zu 205 kg auf die Waage bringen. Die Waffen sind nach vorne gebogen und sie haben eine weißen pferdeähnlichen Schweif.

Streifengnu – Blue Wildebeest

Diese Gnuart ist heimisch in Namibia. Die Tiere leben in Herden und ihr bevorzugtes Habitat sind offene Flächen, wie auch Buschsavannen. Die Bullen haben eine Schulterhöhe von etwa 1,4 m und können 250 kg schwer sein. Das Gnu wird auch Blue Wildebeest genannt, wegen des blau silbrigen Schimmer auf dem Fell. Ausgewachsene Bullen haben schwarze Haare auf der Stirn und zwischen den Hörnern. Reife Trophäen haben eine dunklere Jacke und die Streifen sind markanter. Die Hörner sind massiver als bei den Kühen und mehr geschwungen.

Steppenzebra – Burchells Zebra

Das Steppenzebra ist weit verbreitet in Afrika. Die Hengste sind vom Körperbau massiver als die Stuten und haben eine viel kräftigeren Hals. Die männlichen Tiere werden bis zu 1,35 m hoch und bringen an die 320 kg auf die Waage. Sie haben graue Schattenstreifen zwischen den schwarzen Streifen und ab dem Karpalgelenk weiße Beine. Die Junghengste bilden Gruppen, die man Bachelor-Herden nennt. Die Tiere passen sich in der Umgebung an und leben auf offenen Flächen oder Buschsavanne.

Bergzebra „Hartmannszebra“ endemisch in Namibia

Diese Zebra ist im Hochland oder in bergigen Gegenden zu finden. Man kann diese leicht von den Steppenzebras unterscheiden, da die Bergzebras Streifen an den Beinen haben und einen weißen Bauch. Auch auffallend ist, die leichte Wamme, die unterhalb des Kehlkopfes zu sehen ist. Sie leben auch in kleinen Gruppen und die Hengste sind massiger als die Stuten. Ansonsten ist alles wie bei ihren Verwandten.

Giraffe

Ein Giraffenbulle wird bis zu 6 Meter hoch und kann um die 1.600 Kilogramm wiegen. Dem Tier ist es möglich auch längere Zeit ohne Wasser auskommen, da die Trinkhaltung risikobehaftet ist, einem Raubtier die Chance zu bieten. Die Bullen sind Einzelgänger oder leben in losen Verbänden. Die Giraffen haben einen starken emotionalen Status, allerdings ist die namibische Population viel zu groß. Deshalb ist es auch wichtig, dass diese reguliert wird. Die Jagd auf Giraffen ist oftmals gar nicht so leicht. Die Tiere sehen sehr gut und durch ihre Größe haben sie den Überblick. Es werden hier alte Bullen bejagt. Das Fleisch wird voll verwertet.

Raubwild

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